Freitag, 1. April 2011

Mark Allen kämpft gegen Depression

Die Nr. 11 der Weltrangliste, Mark Allen verrät, dass er unter einer Depression leidet, die mit seiner Tätigkeit als professioneller Snookerspieler zusammenhängt. Wie Eurosport UK berichtet, hat Mark Allen folgendes gesagt:

"Wir (Snookerspieler) leben alle aus dem Koffer und für mich wird das einfach zu viel."

"Ich vermute, wenn ich einzelne Dinge in meiner Karriere im Nachhinein betrachte, dass das eine lange Vorgeschichte hat. Aber in letzter Zeit fühle ich mich so schlecht wie nie zuvor."

"An manchen Tagen wache ich auf und habe einfach keine Lust. Ich habe keine Motivation, irgendetwas zu tun."

"Es wird sehr einsam, wenn man die meiste Zeit des Jahres die vier Wände eines Hotelzimmers anstarrt."

"Ich bin jetzt seit einigen Jahren professioneller Snookerspieler und alles was ich seit dem getan habe, ist Snooker spielen. Ich habe nichts anderes kennengelernt."

"Wenn ich gewusst hätte, was das Problem ist, dann hätte ich eine Lösung gefunden. Aber ich habe mich professionell beraten lassen, um herauszufinden, was nicht mit mir stimmt."

"Es hilft mir, über meine Gefühle zu sprechen, denn wenn Du unterwegs oder auf einem Turnier bist, dann gibt es nicht wirklich die Chance zu solchen Gesprächen."

"Ich würde sagen, dass ich mit 99% der anderen Spieler gut zurecht komme. Aber um ehrlich zu sein, eigentlich hat jeder seine eigene Routine und ein Snookerspieler zu sein ist ein sehr einsames Leben."

Kommentare :

  1. Durchaus verständlich, dass das Leben aus dem Koffer nicht für jeden was ist. Wär aber echt schade, wenn er aussteigen würde.

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  2. Fände ich auch schade wenn er aufhören würde. Aber wenn er sich so einsam und unter Druck fühlt, dann ist der Profiberuf vielleicht nix für ihn. Es wird ja in der nächsten Zeit noch mehr mit reisen und Hotelzimmer anstarren werden, da es noch mehr Tuniere gibt und noch mehr außerhalb Grossbrit.Ich wünsche ihm, dass er für sich die richtige Entscheidung trifft und wieder zu sich findet.

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