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ITV Snooker Trailer 1984

Der britische TV-Sender ITV, der nächste Woche das Champion of Champions in Coventry überträgt, hat auch früher schon Snooker gezeigt. Hier der Trailer zur Jameson Whiskey International Open 1984 in Newcastle upon Tyne:

147 - Steve Davis - 11.01.1982 - Lada Classic, Oldham

1982 wurde das Lada Classic in Oldham zum ersten Mal im Fernsehen übertragen. Im Viertelfinale gelang Steve Davis zudem noch das erste TV Maximum Break überhaupt. Sein Gegner damals war John Spencer. Das Maximum Break war auch das erste, das offiziell anerkannt wurde. Steve Davis schaffte es im weiteren Verlauf des Turniers sogar bis ins Finale, unterlag hier aber knapp Terry Griffiths mit 8-9. In den beiden folgenden Jahren 1983 und 84 gewann Steve Davis das Turnier.

147 - Cliff Thorburn - 23.04.1983 - World Championship, Sheffield

Da kann man sich mal zurücklehnen und in Ruhe eine rauchen: Das erste offiziell anerkannte Maximum Break bei einer Weltmeisterschaft. Cliff Thorburn schaffte es bis ins Finale, wo er 6-18 gegen Steve Davis verlor. Steve Davis holte sich übrigens auch im Folgejahr 1984 den Weltmeistertitel.

Break 137 Stephen Lee (UK Championship 1997)

Mit einer 137er Total Clearance spielte Stephen Lee im Halbfinale der Liverpool Victoria UK Championship 1997 (Preston) gegen Ronnie O'Sullivan das mit £5.000 dotierte höchste TV-Break des Turniers. Am Ende verlor der Mann aus Trowbridge allerdings mit 4-9. Hier dieses geniale Break aus Frame Nr. 2 der Partie in einer BBC-Aufzeichnung:

The Masters 1998: Stephen Hendry v Mark Williams (Highlights)

Im Mid-Session Interval der ersten Session vom Finale der BGC Masters 2012 zwischen Shaun Murphy und Neil Robertson gab's heute Nachmittag bei der BBC einen Zusammenschnitt der Highlights vom Finale des Benson & Hedges Masters 1998, wo sich Stephen Hendry und Mark Williams gegenüberstanden. Das Spiel ging nicht nur über die volle Distanz von 19 Frames, am Ende gab es sogar eine Respotted Black:

Break 135 Dennis Taylor (B&H Masters 1991)

Während in Sheffield die Qualifikation der World Open 2012 läuft, bereiten sich die Top 16 gerade auf das traditionsreiche Masters vor, das vom 15. - 22. Januar 2012 im Londoner Alexandra Palace stattfindet. Eine gute Gelegenheit, mal wieder in die Vergangenheit zu schauen: Das Masters gibt es bereits seit 1975 und wurde seitdem bis ins Jahr 2003 von der Zigarettenmarke Benson & Hedges gesponsort. Im Jahr 1991 gewann -wie auch die beiden Jahre zuvor und die beiden Jahre danach- Stephen Hendry das Turnier. Im Viertelfinale gegen Tony Meo spielte der Schotte mit einer 131 das zweithöchste Break des Turniers. Das mit £10.000 dotierte höchste Break gelang aber Dennis Taylor in der ersten Runde gegen Terry Griffiths mit 135 Punkten:

Break 100 Jimmy White (WM 1984)

Mal wieder was für die Kategorie Nostalgie: Bei der Weltmeisterschaft 1984 schaffte es Jimmy White mit einem 16-14 Sieg über den Kanadier Kirk Stevens ins Finale und traf dort auf Steve Davis. Im Halbfinale spielte der Whirlwind in Frame Nr. 13 ein schönes Century Break über 100 Punkte und ging so mit 7-6 in Führung:

Zeitvertreib: Snooputt - Die Kombination aus Snooker und Golf

Snooker ist wieder auf der Überholspur. Als ich im Februar letzten Jahres über die Pläne des damals noch neuen Geschäftsführers von World Snooker, Barry Hearn berichtete, konnten sich wohl die wenigsten von uns vorstellen, wie die Turnierlandschaft anderthalb Jahre später mal aussehen sollte. Bricht jetzt eine neue "Goldene Ära" für den Sport an? Die hat es nämlich in den 80er Jahren schon einmal gegeben: Eine Zeit, in der Snooker über das sportliche Interesse hinaus -zumindest in Großbritannien- eine nicht unerhebliche Rolle in Presse und Rundfunk spielte, also gesellschaftlich einen ganz anderen Stellenwert hatte, als heute. Eine Zeit, die ich und viele andere Snookerfans wohl nur aus Videos, Bildern und Berichten kennen. Wer nicht dabei war, hat nämlich dank Internet viele Möglichkeiten, in diese Ära einzutauchen: Hier habe ich einen amüsanten Ausschnitt aus der James Whale Show für Euch, eine Late-Night Show, die in der 80ern von ITV ausgestrahlt wurde. Schade eigentlich, dass sich diese Variante des Sports nicht durchgesetzt hat:

Break 108 Alex Higgins (Masters 1987)

Der am 24.07.2010 verstorbene Alex "Hurricane" Higgins erreichte im Jahr 1987 das Finale des Masters in London, unterlag dort aber Dennis Taylor mit 8-9. In der ersten Runde dieses Turniers traf Higgins auf Terry Griffiths und konnte die Partie am Ende mit 5-4 für sich entscheiden. Im vierten Frame gelang Alex Higgins ein unglaubliches Century Break über 108 Punkte - und das auf eine lockere, intuitive Art und Weise, wie es sie im Profi-Snooker der Gegenwart praktisch nicht mehr gibt:

Break 135 Alex Higgins (WM 1982)

Weiter geht's mit Höhepunkten aus der Geschichte der World Snooker Championship, weiter geht's mit Alex Higgins bei der Weltmeisterschaft 1982 in Sheffield: Im Finale traf "The Hurricane" auf Ray Reardon, den er damals mit 18-15 besiegen konnte. Im letzten Frame der Begegnung spielte Higgins ein Century Break über 135 Punkte und wurde so zum zweiten und letzten Mal Weltmeister. Ein bewegender Moment im Crucible Theatre:

Alex Higgins' berühmte 69 (WM 1982)

Bald geht in Sheffield die WM los und die Snooker Community stimmt sich langsam ein auf dieses Highlight am Ende der Saison. Ich dachte mir, eigentlich eine gute Gelegenheit für mehr Geschichtsunterricht: Dieses berühmte 69er-Break von Snookerlegende Alex "Hurricane" Higgins dürfte vielen Snookerfans längst bekannt sein. Wer's noch nicht kennt, der hat was nachzuholen: Alex Higgins erzwingt den Decider im Halbfinale gegen Jimmy White bei der Weltmeisterschaft 1982. Ein unglaubliches Break, das heutzutage im Wettkampf kaum mehr denkbar ist. Ein absolutes Muss für jeden echten Snooker TV Junkie!

Liverpool Victoria Charity Challenge 1997 - Das Finale zwischen Ronnie O'Sullivan und Stephen Hendry

Geschichtsunterricht: Wir schreiben den 05. Januar 1997. Bereits zum dritten Mal findet im International Convention Centre (ICC) in Birmingham die Liverpool Victoria Charity Challenge statt. Insgesamt fünf mal gab es dieses Turnier, bei dem die Spieler nicht um Preisgeld, sondern für einen wohltätigen Zweck spielten. Jeder Spieler ging für eine bestimmte Organisation an den Start, für die er mit seinem Spiel Geld sammelte. Wer das Turnier im Jahr 1997 gewann, verrate ich jetzt mal nicht. Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust und Zeit, sich zurückzulehnen und dieses unglaubliche Finale zwischen Ronnie O'Sullivan und Stephen Hendry zu schauen.
Nur so viel sei als Appetitanreger gesagt: Die Partie enthält Stephen Hendry's erstes Maximum und insgesamt 7 Century Breaks! Das Spiel ging über die volle Distanz von 17 Frames!

Welsh Open - Historische Momente

BBC-Zusammenschnitt der größten und denkwürdigsten Momente in der Geschichte der Welsh Open! Kommentar von Terry Griffiths. Sehenswert!

Halbfinale WM 1982 - Alex Higgins v Jimmy White (Die Entscheidung)

Zum Abschluss dieser Woche, in der bei Snooker TV Klassiker und die Snookerlegende Jimmy White im Mittelpunkt standen, hier noch ein Meilenstein der Snookergeschichte: Der letzte entscheidende Frame im Halbfinale der Weltmeisterschaft 1982 zwischen Alex Higgins und Jimmy White.

World Seniors Championship/Finale WM84

Der an diesem Wochenende stattfindende World Seniors Championship wird leider NICHT live im TV übertragen. Highlights von dem Turnier sollen aber angeblich in der Weihnachtszeit bei Sky gezeigt werden. Snooker TV informiert natürlich, wenn es hier neue Informationen gibt. Wer das Geschehen live verfolgen möchte, hat immerhin den Live-Scorer von Worldsnooker. Der Verlauf des Turniers:

Break 143 Willie Thorne (World Championship 1982)

Und hier wieder ein Klassiker: Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1982. Willie Thorne spielte gegen Alex Higgins in Frame 9 eine Clearance über 143 Punkte! Higgins gewann das Match allerdings mit 13-10 und traf im Halbfinale auf Jimmy White.

World Championship 1992 - Stephen Hendry v Jimmy White/Finale (Komplett)

Da wir ja gerade so schön dabei sind... wieso nicht eigentlich gleich das komplette Match?! So bekommt die Playlist nach dem Power Snooker Event auch mal wieder was nahrhaftes...
Allen, die es noch nicht kennen, denen langweilig ist, die Snooker lieben oder echtes Snooker kennenlernen wollen, die nicht bis Mai auf das nächste Best-of-35-Match warten wollen, empfehle ich dieses denkwürdige Finale der Weltmeisterschaft 1992 zwischen Stephen Hendry und Jimmy White. Dauert auch nur acht Stunden... Wem der letzte Frame reicht, guckt hier.

Break 112 Stephen Hendry (World Championship 1992)

Mit diesem Break über 112 Punkte gewinnt der 23-jährige Stephen Hendry das Finale der WM 1992 gegen Jimmy White mit 18-14. Für die Siegerehrung und die Interviews nach dem Spiel HIER klicken.

Break 115 Kirk Stevens (World Championship 1984)

Bleiben wir bei den Klassikern: Frame 15 im Halbfinale der Weltmeisterschaft 1984 zwischen Jimmy White und Kirk Stevens. Dem Kanadier gelang ein grandioses Century Break über 115 Punkte, unterlag am Ende allerdings mit 14-16.

Break 108 Stephen Hendry (World Championship 1999)

Heute habe ich wieder einen echten Klassiker für Euch: Stephen Hendry mit einer 108 im Halbfinale der Weltmeiterschaft 1999 gegen Ronnie O'Sullivan. Hendry gewann das Match  mit 17-13 und traf im Finale auf Mark Williams, den er mit 18-11 bezwang.